Koroneiki-Olivenöl: Sorte, Geschmack und Herkunft
Die Koroneiki ist die wichtigste Ölolive Griechenlands. Unser Öl besteht zu 100 % aus dieser Sorte.
Eine kleine Olive mit viel Öl
Die Koroneiki-Olive ist klein, oft nur gut einen Zentimeter lang, und hat einen hohen Ölanteil. Sie wird in Griechenland seit Jahrhunderten angebaut, vor allem auf dem Peloponnes und auf Kreta. Weil die Bäume Trockenheit gut vertragen, passen sie ideal zum Klima im Süden des Landes.
So schmeckt Koroneiki-Olivenöl
Das Öl ist fruchtig und erinnert an frisches Gras und grüne Früchte. Typisch sind eine leichte Bitternote und eine feine Schärfe im Hals. Beides gehört zu einem frischen nativen Olivenöl extra und nimmt mit der Zeit ab.
Wofür es sich eignet
- Roh über Tomaten, Salat, gegrilltes Gemüse oder Brot
- Zum Verfeinern von Suppen, Pasta und Fisch
- Zum Anbraten von Fleisch, Fisch und Gemüse, siehe Braten mit Olivenöl
Unser Koroneiki-Öl
Unser Produzent Mitso pflegt seine Bäume in der Region Kalamata. Die Oliven werden von Hand geerntet, am selben Tag bei höchstens 27 °C kalt gepresst und ungefiltert abgefüllt. Der Säuregehalt liegt meist unter 0,4 %; erlaubt wären bei nativem Olivenöl extra bis 0,8 %.
Wer hinter dem Öl steht, lesen Sie auf der Seite Über uns.
Drei Grössen, ein Öl
- 0,5 Liter im Rundkanister für CHF 13.50, zum Kennenlernen oder Verschenken
- 1 Liter im Kanister für CHF 27.00, die Grösse für die tägliche Küche
- 5 Liter im Nachfüllkanister für CHF 135.00, der Vorrat für Familien und Vielkocher
Herkunft: Messenien und die Region Kalamata
Die Koroneiki stammt aus dem Südwesten des Peloponnes. In Messenien rund um Kalamata prägt sie bis heute die Landschaft: Hügel mit alten, knorrigen Bäumen, viel Sonne, milde Winter und die Nähe zum Meer. Diese Bedingungen und kalkhaltige Böden passen ideal zu der robusten Sorte. Ein grosser Teil des griechischen Olivenöls wird aus Koroneiki-Oliven gepresst.
Wichtig zu wissen: Die bekannten «Kalamata-Oliven» zum Essen sind eine andere Sorte. Die Koroneiki-Olive ist klein, fast unscheinbar, enthält aber viel Öl und eignet sich deshalb fast ausschliesslich zum Pressen.
Ernte und Pressung
Geerntet wird bei uns im Spätherbst, sobald die Oliven von grün zu violett wechseln. Früh geerntete Oliven ergeben weniger Öl, dafür ein grüneres, kräftigeres Aroma. Mitso erntet von Hand und bringt die Oliven noch am selben Tag in die Mühle. Dort wird das Öl mechanisch und bei höchstens 27 °C gewonnen, ohne Hitze und ohne chemische Behandlung. Wie das Öl danach zu Ihnen kommt, lesen Sie unter Olivenöl direkt vom Produzenten.
Koroneiki in der Küche
Mit seiner fruchtigen Note und der leichten Schärfe passt Koroneiki-Öl zu fast allem, was die mediterrane Küche ausmacht:
- roh über Tomaten, Bohnen, Linsen und Blattsalate
- über gegrilltes Gemüse, Fisch und Fleisch kurz vor dem Servieren
- zum Anbraten und Schmoren bei mittlerer Hitze
- in Teigen, Focaccia und sogar in Kuchen statt Butter
Die Bitterkeit und das Kratzen im Hals werden nach dem Pressen langsam milder. Wer das Öl frisch aus der neuen Ernte probiert, erlebt es am intensivsten.
Häufige Fragen
Was ist Koroneiki-Olivenöl?
Koroneiki ist die wichtigste Ölolivensorte Griechenlands. Sie stammt aus dem Südwesten des Peloponnes und ergibt ein fruchtiges Öl mit leichter Bitterkeit und feiner Schärfe.
Ist Koroneiki das gleiche wie Kalamata-Olivenöl?
Nicht ganz. Kalamata ist eine Region, Koroneiki eine Sorte. Das meiste Olivenöl aus der Region Kalamata wird aus Koroneiki-Oliven gepresst. Die bekannten Kalamata-Speiseoliven sind dagegen eine andere Sorte.
Warum kratzt Koroneiki-Öl im Hals?
Die Schärfe stammt von natürlichen Inhaltsstoffen der frischen Olive. Sie ist ein Zeichen für ein frisches, sorgfältig hergestelltes Öl und kein Fehler.
Wo kann ich Koroneiki-Olivenöl in der Schweiz kaufen?
Bei Ooliven bestellen Sie 100 % Koroneiki-Olivenöl in 0,5, 1 oder 5 Litern vor. Wir liefern im Dezember in die ganze Schweiz.